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Private Equity – Unternehmen und ihre Chancen
By admin | November 16, 2010
Was ist mit “Private Equity” gemeint?
Unter dem Begriff “Private Equity” versteht man Beteiligungskapital, welches Anleger in Unternehmen investieren. Die Besonderheit hier jedoch ist: Es handelt sich um Unternehmen, die nicht an der Börse notiert sind und um Anleger, die – in den meisten Fällen – nicht als Privatpersonen, sondern als Institution auftreten in der Hoffnung, dass diese (kleinen) Firmen zukünftig mit einer hohen Gewinnrendite wirtschaften. Es kann hier zum Beispiel um Konzerntöchter oder Familienunternehmen handeln, an welchen die Investoren eine Mehrheitsbeteiligung erwerben. Üblicherweise wird eine solche Beteiligung für drei bis fünf Jahre anvisiert.
Warum verkaufen kleine Unternehmen Anteile?
Ein Unternehmer, der seine Nachfolge regeln möchte, gibt Anteile ab, um langfristig nicht mehr verantwortlich zu sein, ein Konzern gliedert eine Tochtergesellschaft aus, weil diese eine eigene Geschäftspolitik entwickelt oder auch andere Interessen können eine Rolle spielen. Mit einem solchen Schritt kann das betreffende Unternehmen gewisse Freiheiten erwerben; man kann neue Produkte entwickeln und sich somit neue Märkte erschließen. Somit verfolgen diejenigen, die über “Private Equity”-Unternehmensanteile in eine Firma investieren, ein klares Ziel: Das Unternehmen soll wettbewerbsfähiger und wertvoller agieren können.
Die anonyme Form der außerbörslichen Unternehmensinvestition
“Private Equity” bezieht sich nicht allein auf die direkte Beteiligung einer (juristischen) Person an einem Unternehmen. Sondern es existieren ebenfalls “Private-Equity-Fonds” als Geldanlageprodukte – hier ist ein wesentlicher Vorteil für die Investoren enthalten. Es sind hier die Fondsmanager, die finanziell für ein Versagen der einzelnen Firmen haften können – den Geldgebern wird hier zugesichert, keinen Verlust zu erleiden. Einen solchen könnten oder wollten sich z. B. vermögende Privatleute, amerikanische Privatuniversitäten, Pensionskassen, Versicherungen oder Banken einerseits wegen geschäftsmännischer Kalkulation und andererseits wegen der Wahrung ihres Ansehens (als finanziell handlungskompetente Geschäftsleute und Gesellschaftsinstanzen) nicht leisten – bei diesen übergreifenden Fonds wird generell die Anonymität der Anleger gewahrt. Hingegen ist bei einer direkten “Private-Equity”-Investition unmittelbar der Name des Geldgebers involviert.
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